Nahrungsergänzungsmittel haben bei vielen einen schlechten Ruf, obwohl man sich in der heutigen Zeit mit Lebensmittelskandalen, Pestiziden, Überdüngung usw. wirklich fragen sollte: Sind hochwertige Nahrungsergänzungsmittel doch nicht eine gute Lösung, dem Körper das zu geben, was er so dringend braucht und was er bei der heutigen üblichen Ernährung nur allzu oft vermisst?!  Doch welche Nahrungsergänzungsmittel sind nun empfehlenswert? Und welche brauchen wir wirklich?


Die heutige Nahrung hat leider nichts mehr mit der früheren Nahrung zu tun! Im Obst sind große fehlende Mengen an Vitaminen und auch das Gemüse hat dank der Massenproduktion/Lagerung nicht mehr viel an Nährstoffen übrig!


Gehen wir gedanklich doch nur einmal in die Steinzeit zurück als die Steinzeitmenschen nach ihrem Essen jagen und sammeln mussten. Fleisch, Nüsse, Beeren, Fische, usw. Sie aßen auch nur das was sie gerade gefunden haben, Pilze auf dem Boden, Meerestiere aus dem Wasser. Da gab es nicht viel davon, aber das was sie gefunden haben, war voll mit Vitaminen und Nährstoffen. Kein vergammeltes Fleisch und keine Fische aus verseuchtem Wasser!

Anders im Gegensatz zu heute. Ein Beispiel: Der Reaktorunfall von Tschernobyl. Im April 2016 genau 30 Jahre her, ist die Kontaminierung von Wild heute noch so hoch, dass erlegte Tiere verpflichtend auf deren Strahlenbelastung zu überprüfen sind, bevor sie in den Nahrungskreislauf kommen dürfen und das Sammeln von Pilzen in manchen Landstrichen weiterhin ohne genauere Kenntnis der örtlichen Belastung als kritisch einzustufen ist. Österreich und Bayern sind stark betroffen.


Die ganze Überdüngung auf den Feldern und das spritzen von Obst wie z.B. Äpfeln gab es damals nicht. Es gibt noch viele weitere Beispiele, aber mit Nahrungsergänzungsmitteln macht keiner etwas falsch! Wieso sonst auch verschreiben alle Ärzte der Welt den schwangeren Frauen Folsäure als zusätzliche Tablette! Ganz einfach: Weil die heutige Nahrung nicht mehr das bieten kann was wir eigentlich bräuchten!!



Hier ein paar wichtige Vitamine/Nährstoffe erklärt:

Vitamin D

 Vitamin D ist ein fantastisches Vitamin! Gemeinsam mit Calcium und Vitamin K hält es unsere Knochen und Zähne stark und stabil, schützt im Sommer vor Sonnenallergie und im Winter vor Grippetod. Fehlt Vitamin D, kann Calcium nicht aus dem Darm aufgenommen werden, was infolgedessen zu sämtlichen Problemen führen kann, die mit einem Calcium-Mangel einhergehen.

 

Dazu gehören nicht nur langfristige Knochen- und Zahnprobleme, sondern auch Beschwerden mit der Muskulatur - angefangen bei der Gefässmuskulatur, was zu Durchblutungsstörungen, Schwindelgefühlen und Dauerkopfschmerz führen kann, über Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, Ganzkörperschmerzen bis hin zu einer Herzschwäche, wenn der Herzmuskel betroffen ist.

 

Sogar Sodbrennen kann sich infolge eines Vitamin-D-Mangels zeigen, nämlich dann, wenn die glatte Muskulatur des Verdauungssystems unter Calciummangel leidet und daraufhin nicht mehr ordnungsgemäss funktioniert. Inzwischen wird ein Vitamin-D-Mangel noch mit vielen weiteren Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht, sogar mit Autoimmunerkrankungen wie der Multiplen Sklerose.

Glücklicherweise bildet unser Körper das Vitamin D eigenständig – nämlich mit Hilfe der Sonnenstrahlung in der Haut. Das tut er aber nur, wenn die Haut in regelmässigen Abständen auch tatsächlich Sonnenlicht zu Gesicht bekommt.

 Da viele Menschen in den Industrienationen unnatürlicherweise den Grossteil der täglichen Sonnenstunden aber nicht unter freiem Himmel verbringen, sondern im Büro, in der Uni, in der Schule, in der Werkstatt etc., leiden Millionen von Menschen an einem erheblichen Vitamin-D-Mangel.

 Noch schlimmer wird die Situation im Winter, vor allem in der Gemässigten Zone. Dort erreicht die Sonne in den lichtarmen Monaten – auch wenn sie scheint - gar nicht erst die Kraft, um in unserer Haut die Vitamin-D-Bildung anzuregen.

Im Winter müssen wir also von unseren Vitamin-D-Reserven aus dem Sommer zehren und hoffen, dass sie genügen mögen. Da die Vitamin-D-Speicherkapazitäten unseres Körpers mit den üblichen langen Wintern jedoch völlig überfordert sind und sich unsere Vitamin-D-Vorräte meist schon nach drei bis vier Monaten erschöpfen, ist ein Winter ohne Vitamin-D-Nahrungsergänzungsmittel für den modernen Bewohner der Industrienationen kaum noch denkbar.

 

Wenn wir dann auch noch im Sommer nicht wirklich viel draussen sein können, würde es ohne Nahrungsergänzungsmittel regelrecht kritisch werden. Über die Ernährung kann der heute weit verbreitete Vitamin-D-Mangel nämlich leider kaum ausgeglichen werden. Da müssten wir schon Fischleber zu unserer Leibspeise machen.

 

Vitamin D ist also eines jener Nahrungsergänzungsmittel, die Sie in Kapsel- oder Tropfenform dringend einnehmen sollten – zumindest im Winter bzw. dann, wenn Sie zur oben beschriebenen Personengruppe gehören.

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren gehören inzwischen zu unserem Alltag, zumindest was das Auftauchen des Begriffs in der Werbung, auf Eierschachteln, in Brot und verschiedenen anderen Fertigprodukten betrifft. Ob die dann auch verzehrte Menge ausreichend ist, bleibt dahingestellt und hängt ganz besonders vom Fettsäure-Verhältnis der übrigen Ernährung ab.

Wer nämlich viel Brot, Teig- und Backwaren sowie Süssigkeiten isst, reichlich Wurst, Quark, Käse und Schweinefleisch mag und womöglich bevorzugt mit Sonnenblumenöl hantiert, kann davon ausgehen, dass die in der Nahrung enthaltenen Omega-3-Fettsäuren für ihn keinesfalls ausreichend sind.

Die beschriebenen Nahrungsmittel liefern einfach zu viele Omega-6-Fettsäuren (Linol- und Arachidonsäure). Das erwünschte Omega-6-Omega-3-Verhältnis von 2 bis 5 : 1 kann daher nur selten erreicht werden. Im Gegenteil: Das heutige Verhältnis liegt gar – je nach persönlicher Ernährung – bei 17 bis 50 : 1, was bedeutet, das 17 bis 50 Mal mehr Omega-6-Fettsäuren aufgenommen werden als Omega-3-Fettsäuren.

Ein solches Ungleichgewicht ist höchstwahrscheinlich nicht gerade unbeteiligt an der inzwischen nahezu epidemieähnlichen Verbreitung von chronischen Entzündungen und Erkrankungen. Denn Omega-6 wirkt entzündungsfördernd, Omega-3 jedoch entzündungshemmend.

Um das Missverhältnis also schnell wieder auszugleichen, könnten Sie ganz einfach Omega 3 als Tropfen zu sich nehmen.

 Probiotika

Probiotika gehören zu unseren Lieblingsthemen. Über Probiotika gibt es so viel Gutes zu berichten, dass man nicht weiss, wo anfangen und wo aufhören. Starten wir bei der Definition: Probiotika sind freundliche Bakterien, die – wenn wir gesund sind – in unserem Darm leben.

Dort passen sie auf, dass schädliche Bakterien und Pilze im Zaum gehalten werden und wir uns wohl fühlen. Erst wenn die guten Bakterien ziemlich dezimiert sind, merken wir, was wir an ihnen hatten, als sie noch da waren.

Wir erwischen plötzlich jeden Infekt, entwickeln Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten, leiden an Pilzerkrankungen und Hautproblemen, müssen Blähungen und hohe Cholesterinwerte ertragen und werden zu allem Überfluss auch noch immer fülliger. Zwar scheinen all diese Beschwerden sehr unterschiedlich zu sein, doch können Sie alle dieselbe Grundursache haben: Eine aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora (Dysbiose).

 

Eine Dysbiose entsteht oft infolge einer ungünstigen sehr kohlenhydratlastigen und gleichzeitig ballaststoffarmen Ernährung, die ausserdem reich an Fertigprodukten und zweifelhaften Getränken ist (Softdrinks, Alkoholika, Kaffee etc.). Eine Dysbiose entsteht ferner mit jeder Antibiotikaeinnahme – ob zur Behandlung eines Zahnproblems, einer Nebenhöhlenentzündung oder einer Blasenentzündung.

Antibiotika töten Darmbakterien leider zuverlässig ab und schaffen damit die Voraussetzung dafür, dass das Übel seinen Lauf nehmen kann.

Beuge besser vor! Wenn du Antibiotika einnehmen musst, dann versorge dich unbedingt im Anschluss daran mit einem hochwertigen Probiotikum und baue auf diese Weise deine Darmflora wieder auf! Leidest du an chronischen Beschwerden? Dann kümmere dich um deine Darmflora. Sie ist die Basis deines Wohlbefindens!

Nie würdest du ein Haus ohne Fundament bauen. Und so gerät auch deine Gesundheit immer wieder ins Wanken, wenn du nicht endlich damit beginnen, ein ordentliches Fundament – die Darmflora – aufzubauen.

Magnesium

Schon mal im Ferienclub oder auf einem Kreuzfahrtschiff Urlaub gemacht? Und dabei aus der Ferne die attraktiven Animateure bewundert? Sicher nicht lange, stimmt’s? Denn kaum in deren Richtung geguckt, sind sie auch schon da und bringen Bewegung ins Spiel. Nichts da mit Bäuchlein-in-die-Sonne-strecken. Auf geht’s zum Beach-Volleyball, zur Wassergymnastik, zum Tauziehen, zum Boot fahren, zum Aerobic oder wohin auch immer.

 

Magnesium ist der Animateur in Ihrem Körper. Magnesium hält Ihre Enzyme in Schwung und sorgt dafür, dass sie tadellos ihre Aufgaben und Funktionen erfüllen. Du merkst das z. B. daran, wenn du nicht so richtig in Fahrt kommst, morgens am liebsten liegen bleiben würdest, dich den ganzen Tag erschöpft und müde fühlst, stressige Situationen nicht erträgst, zu Wadenkrämpfen und Augenzucken neigst, wieder von Heisshungerattacken überwältigt wirst, an Gewicht zulegst und womöglich an chronisch entzündlichen Problemen leidest.

Vielleicht hat dein Arzt auch von einer beginnenden Arteriosklerose gesprochen und prophezeit, dass er dein Herz ab sofort gut im Auge behalten muss. Als sein Blick auf deinen Blutzuckerspiegel fiel, hat er sich weitere Worte gespart und gleich ein Rezept für Metformin (Blutzucker senkendes Medikament) ausgestellt. Möglicherweise hast du auch ein Problem mit der Knochendichte, die einfach immer weiter sinkt.

Wenn du dir jetzt aber die Eigenschaften und Wirkungen von Magnesium näher betrachtest, dann wird es dir wie Schuppen von den Augen fallen. Du wirst erkennen, dass du Animateure bzw. Magnesium brauchst, und zwar dringend. Magnesium nämlich wirkt entzündungshemmend, blutzuckerregulierend, knochendichteerhöhend, krampflösend, gewichtsregulierend und entspannend.

Erspare dir also besser die Magnesiummangelproblematik und stelle Animateure ein :-).

Vitamin-B-Komplex

Bei auffälligen Problemen mit der Haut oder den Nerven gehört ein hochwertiger Vitamin-B-Komplex zum Basisprogramm eines jeden ganzheitlichen Massnahmenkatalogs dazu. Insbesondere bei Magen-Darm-Beschwerden oder einer streng veganen Ernährung raten wir ferner zur Überprüfung des Vitamin-B12-Spiegels und einer etwaigen zusätzlichen Supplementation, falls du B-Komplex nicht ausreichende B12-Dosen enthalten solltest.

Proteinpulver

Du liebst hochwertige Proteine? Du befindest dich in einer anstrengenden Lebensphase? Du möchtest Muskulatur aufbauen? Du erholst dich nach einer Krankheit? Deine Ernährung ist derzeit besonders proteinarm? Dann würde ich dir empfehlen, nicht eines dieser Eiweißshakes/Proteinpulver aus den Fitnessstudios etc. zu dir zu nehmen. Wenn viele nur den Inhalt hinten lesen könnten, was dort alles beinhaltet ist, dann würdest du freiwillig eine andere Möglichkeit suchen.

Eiweißshakes / Proteinpulver auf natürlicher Basis und rein pflanzlich (vorallem sehr vorteilhaft für Vegetarier) gibt es unter dem Menüpunkt: Produkte. Lass dich von diesem Geschmack überzeugen!

Quellen: Wikipedia, Zentrum-der Gesundheit